Die Theaterproduktionen finden in Kooperation mit WRB! Entertainment zusammen statt.
Dracula - A Comedy of Terrors
Von Gordon Greenberg + Steve Rosen
Deutsch von Thomas Kahry
1n der urkomische Variante des „Dracula“-Klassikers der Autoren Gordon Greenberg & Steve Rosen kommt man aus dem Lachen nicht mehr heraus. Treffsicher ist die deutsche Übersetzung von Thomas Kahry. In den Fußstapfen des verliebten Dracula folgen wir ihm von einem Land zu anderen, von einem Schottischen Strand zu einer bösen Krypta, weiter in ein ödes Krankenzimmer, und die Geschichte nimmt immer mehr an Fahrt auf durch ihre unzähligen Wendungen. Das Stück ist eine Tour de Force des Witzes und der Intelligenz zwischen britischem Humor, brillianten Dialogen, Unsinn und visuellen Gags Nervenkitzel garantiert.
Haben Sie sich jemals gefragt, was passieren würde, wenn Sie Bram Stokers legendäre Vampirgeschichte mit den komödiantischen Einflüssen von Mel Brooks und Monty Python in einen Mixer geben würden? Nun, den Autoren Gordon Greenberg & Steve Rosen ist das gelungen. Das Ergebnis ist beängstigend lustig. „Dracula -A Comedy of Terrors“ ist eine blitzschnelle, laute und 90-minütige Komödie, die mit nur 5 SchauspielerInnen aufgeführt werden kann, aber auch mit weiteren erweitert werden kann! Während der berühmte Vampirjäger Jean Van Helsing und Begleitung Graf Dracula nach Transsilvanien jagen, garantieren wir Ihnen Spaß, der Ihren Puls erhöhen und Blutgerinnung verursachen wird... vor Lachen.
Regie: Roman Shamov
Kostüm: Kevin Wildemann
Bühnenbild: Setbau Berlin
Besetzung:
MIsha Kovar, Roberta Valentini, Katja Uhlig, Fabian Stiegner, David Földszin, Marcus Jürgen Zollfrank
Anfragen unter: agentur.stuetzinger@gmail.com
Der gestiefelte Kater
Es waren einmal: Eine Prinzessin, die sich langweilt, weil sie immer nur Prinzessin sein darf. Ein König, der nichts begreift und viel befiehlt. Ein Diener, der niemals Zeit zum Träumen hat. Ein Zauberer, der sich selbst für so gefährlich hält, dass er die Gefahr nicht sieht. Ein Hans, der nichts als Müller sein will und aus dem doch ein Graf gemacht wird und - ein sprechender Kater. Außerdem ein paar Musiker, die hartnäckig weiterspielen, obwohl sie wegen der leeren königlichen Kassen längst gefeuert sind ...
Angelehnt an das Märchen der Gebrüder Grimm, erzählt Thomas Freyer die Geschichte vom Kater, der seinem Herrn einen besseren Platz in der Welt verschaffen will, als Familienstück im besten Sinne, nämlich ganz und gar ausgehend von seinen Figuren, deren Nöte Kindern und Erwachsenen gleichermaßen nahe sind. Liebenswert und unzufrieden, egoistisch, wohlmeinend und unbedarft versuchen sie, ihr Leben ein Stück besser zu machen. Und wäre der Kater nicht gewesen, wäre es wohl keinem von ihnen je gelungen. Unter der Regie von Marcus Jürgen Zollfrank, der auch den bösen Zauberer spielen wird, entsteht ein Märchen das alt und neu zugleich ist. Getreu dem Motto “Atemlos durch die Nacht.” Aber auf alle Fälle ganz viel Spaß!
Autor: Thomas Freyer
Regie: Marcus Jürgen Zollfrank
Die Mausefalle
In London wurde eine Frau erwürgt. Die Polizei lässt zwar auf allen Kanälen die Beschreibung eines Tatverdächtigen verkünden. Aber von Personen „mittlerer Größe mit dunklem Mantel, hellem Schal und Filzhut“ herrscht an dem winterlich kalten Tag keineswegs Mangel.
Mollie Ralston hat aber sowieso andere Probleme: Heute eröffnet sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Giles das ererbte alte Haus Monkswell Manor in der Nähe Londons als Pension. Mit dem dichter werdenden Schneefall steigern sich die Sorgen: Werden die Rohrleitungen einfrieren? Haben sie genügend Essen, sollten sie einschneien? Und werden die Gäste auf den verschneiten Straßen überhaupt ankommen? Zumindest die letzte Frage klärt sich rasch. Nicht nur kommen alle vier erwarteten Gäste an, sondern zusätzlich sucht noch ein in einer Schneewehe Steckengebliebener spontan Obdach. Angesichts der unterschiedlichsten Charaktere, die hier aufeinandertreffen, würde so mancher wohl gern schnellstmöglich die Flucht antreten – doch bis auf Weiteres erstickt der Schnee jegliche Hoffnung auf Abreise
.
Als wäre es nicht schlimm genug, auf unbestimmte Zeit mit völlig Fremden in einem kalten Landhaus festzusitzen, lässt die telefonische Ankündigung der Polizei, einen Sergeant auf Skiern zu ihnen zu schicken, die Unruhe steigen. Denn in der Nähe des Tatopfers wurde eine Notiz gefunden mit der Adresse des Mordopfers, der von Monkswell Manor und die Andeutung auf das Kinderlied „Drei kleine Mäuse“. Versteckt sich unter den Anwesenden etwa der Täter oder plant er (oder sie?), hier zwei weitere Morde zu begehen – wie das Mäuselied nahelegt? Dass kurz nach Ankunft von Detectiv-Sergeant Trotter das Telefon ausfällt und die meisten Anwesenden seinen drängenden Fragen bestenfalls uninteressiert, wenn nicht gar aggressiv ausweichen, treibt ihn schier zur Verzweiflung. Und in der Tat lässt die nächste Leiche nicht lange auf sich warten … Aber wer wird als nächstes in die Mausefalle tappen: der Täter oder sein nächstes Opfer?
Da nach jeder Aufführung das Publikum aufgefordert wird, die Lösung nicht zu verraten, wollen auch wir uns daran halten
.
DIE MAUSEFALLE hatte ihre Weltpremiere am 6. Oktober 1952 im Theatre Royal in Nottingham. Nach einer kurzen Tournee wurde das Stück am 25. November im Londoner West End im Ambassadors Theatre aufgeführt. Unter der Regie von Peter Cotes wurde das Stück bis zum 23. März 1974 im Ambassador aufgeführt. Danach wurde es sofort in das größere St Martin's Theatre nebenan verlegt, wo es bis heute aufgeführt wird.
Mit einer ununterbrochenen Spielzeit von 1952 bis heute ist DIE MAUSEFALLE das am längsten gespielte Stück der Welt.
Der Schwan in Stücken
Eine makabre szenische Lesung | Text von Tim Krohn
Andris Kop, seines Zeichens Meisterkoch im Savoy, ist eingeladen, einen Vortrag über seine Kochkünste zu halten. Sein Vortrag beginnt als harmlose Rede, doch im Publikum sitzt - anscheinend - jemand, dessen Anwesenheit ihn aus dem Konzept bringt und zur Abschweifung verführt: ein Kommissar, der den bizarren Mord an einem jungen Mann aufzuklären hat, der mit Andris gut bekannt war. Valentin ist so fachmännisch zerlegt und ausgenommen worden, wie es nur Köche und Chirurgen vermögen, und Andris ist verdächtig. Sein Vortrag nimmt immer manischer Bezug auf diesen Mordfall und steigert sich allmählich in einen besessenen Monolog, in dem das Kochen als Tötungsakt eine grausige Metaphorik erhält. Die Rezepte werden immer abstruser, immer verrückter, ekliger, aus den kulinarischen Reflexionen bricht die kannibalistisch-erotische Phantasie hervor. Die Rede mündet in ein Bekenntnis, das am Ende für eine überraschende Wendung sorgt.
Besetzung:
Marcus Jürgen Zollfrank
Verlag:
Verlag der Autoren
Spielzeiten:
Ganzjährig auf Anfrage
Dauer:
ca. 80 Minuten
Technisch:
Unaufwendig
Anfragen unter: agentur.stuetzinger@gmail.com
Das letzte Schaf
Eine ganz besondere Weihnachtsgeschichte von Ulrich Hub
Was ist das nur für ein helles Licht, das die beiden Schafe inmitten einer Winternacht aus dem Schlaf reißt? Und wo sind eigentlich ihre Hirten geblieben? Wurden sie vielleicht von einem Ufo entführt? Oder hat das Ganze etwa mit diesem Mädchen zu tun, das in einem nahegelegenen Stall geboren worden sein soll? Um sich selbst ein Bild von der Lage zu machen, begeben sie sich auf eine Nachtwanderung. Doch schon bald geht ein Schaf verloren.
Die Weihnachtsgeschichte erzählt aus der Sicht zweier Schafe, hintersinnig und (g)rasend komisch.
Besetzung:
Raphael Galuska
Marcus Jürgen Zollfrank
Verlag:
Verlag der Autoren
Spielzeiten:
Weihnachten 2024/2025
Dauer:
ca. 60 Minuten
Technisch:
Unaufwendig
Anfragen unter: agentur.stuetzinger@gmail.com
